Zacher & Partner Rechtsanwälte Köln - Fachanwaltskanzlei, Erbrecht, Familienrecht, Scheidungsrecht, Lebenspartnerschaftsrecht, Adoptionsrecht, Steuerrecht, Kapitalmarktrecht

Honorar

Die grundlegenden Bestimmungen für die Vergütung der anwaltlichen Tätigkeit finden sich im Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG). Das RVG enthält eine Vielzahl von Gebührentatbeständen, die sich teilweise an dem Gegenstandswert der Angelegenheit orientieren oder z. B. als Rahmenvergütungen ausgewiesen sind. Gleichzeitig eröffnet das RVG die Möglichkeit, individuelle schriftliche Honorarvereinbarungen zu treffen, die den Besonderheiten der Angelegenheit und der Tätigkeit des Anwalts besser gerecht werden.

Wir vereinbaren das Honorar für unsere Tätigkeit nach den folgenden Kriterien:

  • wirtschaftliche Bedeutung der Sache für unsere Mandanten,
  • Komplexität und Anforderungen der Rechtsmaterie und
  • Zeitaufwand.

In der Regel rechnen wir unsere Tätigkeit nach Stundensätzen ab, die sich nach der Komplexität der zu bearbeitenden Rechtsmaterie und dem bearbeitenden Rechtsanwalt unterscheiden. Die Stundensätze liegen derzeit zwischen 200,00 EUR und 360,00 EUR zzgl. gesetzl. USt. Der auf das einzelne Mandat anzuwendende Stundensatz wird im Vorfeld mit dem Mandanten abgestimmt.

Darüber hinaus bieten wir in geeigneten Fällen auch andere Honorarmodelle an. Diese reichen von Pauschalvereinbarungen bis hin zu Modifikationen der gesetzlichen Vergütungsregelung nach dem RVG.

Pauschalhonorare bieten sich für die laufende Beratung (monatliche Pauschale) und für einzelne Projekte, wie z. B. die Vertragsgestaltung, AGB-Formulierung, Rechtsgutachten (Projektpauschale) an. Gleiches gilt in Massenverfahren, in denen einheitliche Sachverhalte und Rechtsfragen bearbeitet werden. Pauschalhonorare können auch kapitalbezogene Komponenten mit einschließen, etwa bei der Begleitung von Emissionen oder der Prospektberatung.

Modifikationen der gesetzlichen Vergütungsregelungen des RVG sind häufig in gerichtlichen Streitigkeiten sinnvoll. Die gesetzliche Vergütung für ein Gerichtsverfahren orientiert sich in der Regel am Streitwert der Angelegenheit. Oftmals ist diese gesetzliche Vergütungsstruktur nicht sachgerecht, da der Zeitaufwand bei vielen Mandaten den gesetzlichen Gebührenrahmen deutlich übersteigt, der Mandant aber eine hochqualifizierte Sachbearbeitung seines Anwalts erwartet und erwarten kann.

Zacher & Partner
Rechtsanwälte
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